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Aktionen und Ratgeber

IRENA-Statut in Kraft

Die Internationale Organisation für Erneuerbare Energien (IRENA) wird nun Wirklichkeit. Bisher haben 29 Staaten das IRENA-Statut ratifiziert. 148 Staaten und die Europäische Union haben den Vertrag gezeichnet und sind damit Mitglieder der Organisation.

IRENA ist die erste internationale Organisation, die sich auf den Ausbau und die weltweite Förderung erneuerbarer Energien konzentriert. Schwerpunkt der Tätigkeit wird die Beratung ihrer Mitgliedstaaten beim Auf- und Ausbau von politischen Rahmenbedingungen im Bereich erneuerbarer Energien sein. Zudem leistet IRENA Unterstützung beim Technologie- und Wissenstransfer sowie beim Kompetenzaufbau. Deutschland verwahrt das IRENA-Statut und unterstützt als Gastland den Aufbau des IRENA-Innovations- und Technologiezentrums (IITC) in Bonn.

www.irena.org

SAENA -Broschüre zu Bürgersolaranlagen in Sachsen erschienen

In Zusammenarbeit mit dem Lokale Agenda 21 für Dresden e. V. hat die Sächsische Energieagentur SAENA eine Broschüre über Bürgersolaranlagen erarbeitet.

Die Broschüre mit dem Titel „Bürgersolaranlagen in Sachsen – Informationen zu Vorgehen, Organisation und Finanzierung“ gibt eine Hilfestellung für alle bürgerschaftlichen Initiativen, die eine Solar-Gemeinschaftsanlage initiieren wollen. Zu den Mitautoren zählen neben Fördermittel- und Rechtsexperten auch Engagierte die bereits Erfahrungen gesammelt haben bei der Errichtung diverser Bürgersolaranlagen.

Die Broschüre ist bei der SAENA und dem Lokalen Agenda 21 für Dresden e. V. kostenfrei erhältlich.

Download der Broschüre (pdf, 1,1 KB) 

Mehr Informationen unter www.saena.de

Grüner Strom Label e.V. veröffentlicht Internetkarte mit geförderten Anlagen

Der Grüner Strom Label e.V. (GSL) stellt seine GSL-Karte online. Über die Website können jetzt interaktiv die Standorte erkundet werden, an denen GSL-zertifizierte Stromanbieter neue regenerative Anlagen gefördert haben.

 "Mit der GSL-Karte haben wir eine weitere Möglichkeit geschaffen, unser Hauptanliegen zu visualisieren", erklärt Rosa Hemmers vom GSL-Vorstand. "Unserer Ansicht nach reicht es nicht aus, nur mit Ökostrom zu handeln. Zusätzlich muss der Stromanbieter auch den Ausbau von erneuerbaren Energien vorantreiben, damit wir eine echte Wende auf dem Strommarkt schaffen.“ Die neue GSL-Karte zeigt nun auf anschauliche Art und Weise, dass bei den zertifizierten Produkten genau das geschieht.

Viele Stadtwerke und auch einige bundesweite Anbieter führen bereits GSL-zertifizierten Ökostrom. Durch die neue Internetkarte können sich die Endkunden nun noch besser als zuvor darüber informieren, wofür die Stromanbieter einen Teil ihrer Gelder eingesetzt haben. Über den Satelliten-Modus besteht in vielen Fällen sogar die Möglichkeit, so weit in die Karte einzutauchen, dass die Anlagen aus der Luft betrachtet werden können.

Weitere Informationen und Karte auf: www.gruenerstromlabel.de

Neuer Ratgeber "SolardachCheck"

Das co2online-Team hat einen Energiespar-Ratgeber entwickelt, der in fünf einfachen Schritten ermittelt, ob sich das eigene Dach für eine Photovoltaikanlage eignet und ob sich die Installation rechnet. Mit einfachen Abfragen und grafischen Hilfsmitteln wird neben Dachneigung und -ausrichtung auch die Verschattung des Daches berücksichtigt. Der SolardachCheck richtet sich in erster Linie an Besitzer von Ein- und Mehrfamilienhäusern, aber auch für Mieter stehen Serviceleistungen bereit.  

Weitere Informationen zum SolardachCheck finden Sie unter www.co2online.de.

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